Kleine Angewohnheiten, die Beziehungen zerstören können


Am Anfang ist alles bestens. Man sieht seinen Partner mit der rosaroten Brille. Alles ist gut an ihm oder ihr, nichts könnte besser sein. Wahrscheinlich wird er oder sie sogar mit jedem Mal, das man ihn oder sie sieht, schöner. Wenn dann die Beziehung so richtig in Gang kommt, verliert sie aber auch bald wieder an Fahrt. Was man vorher übersehen hat, wird nun zum Auslöser von Problemen. Diese Probleme können in vielerlei Gestalt kommen. Eine davon sind die kleinen Angewohnheiten. Diese können der Beziehung auf Dauer richtig schaden.

Starten wir mit der üblichsten, dem Misstrauen. Jeder wurde schon mal belogen, doch keiner mag es. Daher beginnt man allzu schnell, jedes Wort des Anderen und jede Tat genau unter die Lupe zu nehmen. Ein Beispiel, sie ruft ihn an. Er nimmt das Gespräch nicht an. Vielleicht ist er gerade beim Fahren. Vielleicht spricht er mit seinem Boss. Für sie aber kann es nur heißen, er spricht mit seiner Freundin. Erlauben Sie einfach mal gute Rückschlüsse und nehmen Sie nicht immer gleich das Schlimmste an.

Angewohnheit Nummer zwei ist der Drang, den anderen zu ändern. Er will nicht mit ihr und ihren Freundinnen ausgehen. Daher soll sie sie loswerden. Andersherum, sie will, dass er mehr Ehrgeiz entwickelt. Wie auch immer es sich wirklich verhält, eines sollte man sich immer vor Augen halten: Man hat jemanden gefunden, den man wirklich liebt. Es geht um den Partner, den man hat, nicht den Partner, den man haben könnte. Liebt man seinen Partner so, wie er oder sie ist, nur dann liebt man ihn oder sie wirklich. Darum, jeder Versuch, den Anderen zu ändern, bringt die Beziehung in Gefahr. Der Betroffene fühlt sich nicht respektiert und fragt sich, ob es wirklich um ihn oder sie geht.

Sie erwartet immer, dass er zuerst zärtlich zu ihr ist. Männer und Frauen gehen mit Stress anders um. Frauen wollen sich anlehnen, Männer wollen nach der Arbeit zur Ruhe kommen. Das können sie an besten in Stille. Hier ein kleines Streicheln von ihr, ohne ihn mit einem Gespräch zu bedrängen, wirkt Wunder. Frau will geliebt sein, aber Mann auch. Zeigen Sie ihm ihre Liebe ebenso, indem sie mal zärtlich werden.

Manche wollen Probleme ignorieren. Das bringt jedoch nichts Gutes, nur viel Schlechtes. Ignorierte Probleme stauen sich im Hinterkopf. Die Folge ist eine Menge Wut in Situationen, die mit dem eigentlichen Problem nichts zu tun haben. Anstatt dann das Problem selbst anzugehen, werden die Kämpfe auf anderen Schauplätzen ausgetragen. Das kann jedoch das Kernproblem niemals lösen.

Jeder geht in eine Beziehung mit Erwartungen. Diese mögen oft unterschiedlich sein, doch sie haben immer den gleichen Kern. Dies sind Liebe, Verständnis und Vertrauen. Daher bezwingen Sie das Misstrauen, ändern Sie den anderen nicht, geben Sie Zärtlichkeit und bringen Sie Probleme offen zur Sprache. Das schafft Respekt und eine lange Beziehung.


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