Sätze, die den Partner auf die Palme bringen

Jede Beziehung hat ihre Höhen und Tiefen. Oft genug gibt es auch mal Streit. Oftmals fühlt sich einer der Partner nicht richtig ernst genommen oder hat Verlustängste oder kann nicht mit den Veränderungen, die jede Beziehung durchmacht, mithalten. In diesen Situationen greift man zu oft zu den falschen Worten. Dabei ist dies eine menschliche Reaktion. Niemand möchte verletzlich oder angreifbar sein.

Sagen wir die Wahrheit, dann sind wir offen, offen zu unserem Partner und offen für einen Angriff. Daher verstecken wir die Dinge, die wir wirklich meinen, oftmals hinter Attacken auf den Partner. Wir wollen gewinnen. Wir wollen erreichen, dass wir kriegen, was wir brauchen, aber wir wollen es nicht ausdiskutieren und dann nur vielleicht erhalten. Wir wollen angreifen und es uns nehmen. So aber funktioniert eine Beziehung nicht. Es sollte kein Machtkampf sein, in welchem man verletzlich ist. Es sollte ein miteinander sein. Das bedeutet, dass man sich einander anvertraut und der Partner einen stützt. Daher sollte man die folgenden Sätze einfach nur vermeiden.

Ein, vor allem von Frauen, gern benutztes Totschlagsargument ist der Satz „Wenn du mich lieben würdest, dann …“. Dieser Satz ist gefährlich und kann jede Beziehung beenden. Er versetzt den anderen in die Rolle eines lieblosen Menschen. Anstatt aber zu sagen, was man wirklich will, tappt der Partner im Dunkeln. Dazu ist er noch damit belastet, möglicherweise nicht genug Liebe zu geben. Das hinterlässt ein Gefühl der Hilflosigkeit und des Unverständnisses. Das führt nun aber nicht, wie erhofft, zum Sieg. Der andere wird es sich nur noch einmal sehr genau überlegen, ob er wirklich seinen Partner behalten will. Mit der Zeit wird diese Überlegung, ständig wiederholt, auf ein negatives Ergebnis und damit dem Entschluss zur Trennung hinauslaufen. Besser ist es, dem anderen zu sagen, was man von einem liebenden Partner erwartet. Das kann man mit Beispielen untermauern, die die eigenen, aus Liebe begangenen Handlungen, hervorheben.

Der zweite Satz ist „Warum kann es nicht mehr so wie früher sein?“ Die Antwort erscheint so einfach, „weil es nicht mehr früher ist.“ Damit verliert diese Frage schon mal jede Berechtigung. Sieht man sie sich jedoch genauer an, dann wirft man den Partner vor, sich zum negativen verändert zu haben. Da man sowieso in einem Streit ist, bedeutet das, dass die Beziehung sich praktisch überlebt hat. Ein rational denkender Mensch wird sie in diesem Moment beenden. Ein emotionaler Mensch wird vielleicht noch etwas verharren, aber auch dieser wird bald seine Sachen packen.

Ein anderer Satz ist „Du verhältst dich wie deine Mutter/Vater!“ Dieser Vorwurf kann nur bedeuten, dass besagtes Elternteil sich schlecht verhält und der Partner diesem Beispiel folgt. Mit einem solchen Doppelvorwurf konfrontiert, mag ein Partner aber schnell resignieren und sich verabschieden. Deshalb ist es umso wichtiger eine gemeinsame Basis zu schaffen, mit der beide Partner glücklich leben können.

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