Das Frühstück und das Training



Wer abnehmen will, muss trainieren. Das ist eine alte Weisheit. Dabei ist es auch wichtig, wann man sein Training absolviert. Am besten ist es, dies am Morgen zu tun. Damit bringt man seinen Körper für den ganzen Tag in Schwung. Aber auch das ist keine Neuigkeit. Das Training am Morgen hat aber seine eigene Tücke.


Wer morgens aufsteht, kann sich oft nur schwer zu einer Trainingseinheit durchringen. Schlimmer noch ist das Problem Frühstück. Trainiert man nach dem Frühstück, dann ist der volle Magen nicht wirklich eine Hilfe. Trainiert man vor dem Frühstück, dann hat man wohl kaum die Kraft.


Welche Auswirkungen das Training vor oder nach dem Frühstück hat, interessiert die Wissenschaft schon seit langem. Nun hat eine Studie in Großbritannien neues Licht auf dieses Problem geworfen.


Die Universität Bath hat mehrere übergewichtige Testpersonen bei ihrem Training begleitet. Diese trainierten mal vor und mal nach dem Frühstück, indem sie ein 60 minütigen Walking absolvierten. In beiden Fällen wurde eine Beschleunigung des Stoffwechsels beobachtet. Das Training allein tut also dem Körper schon was Gutes.


Es gibt aber auch wichtige Unterschiede. Das Training nach dem Frühstück zehrt vor allem and den Kalorien, die gerade mit dem Essen aufgenommen wurde. Es wird also direkt kein Abnehmerfolg erreicht. Auf der anderen Seite kann das so verwertete Essen nicht später auf die Hüfte wandern.


Das Training vor dem Frühstück jedoch produziert die wichtigen Enzyme, die die gespeicherten Fettketten aufspalten. Damit zehrt das Training direkt von den gespeicherten Fettzellen. Dank des angekurbelten Stoffwechsels wird auch das später aufgenommene Frühstück nicht auf die Hüften gepackt.


Für sich selbst kann man daraus entnehmen, dass man besser vor dem Frühstück trainiert, wenn man sein Hüftgold loswerden möchte. Wer jedoch als Sportler mehr auf Zuwachs aus ist, der isst besser zuerst und trainiert danach.

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