Tattoo-Sünden, mein Tattoo muss weg!

Da ist es. Man hat es vor Jahren gemacht. Noch immer ist es da, das Tattoo. Warum man es gemacht hat, weiß man vielleicht gar nicht mehr. Das einzige, was man weiß, ist, dass man es los sein will. Vielleicht ist das Motiv einfach nicht mehr das, was man heute noch will. Vielleicht war es der Name der Freundin, die aber nun eine andere ist. Man muss etwas unternehmen. Dazu gibt es zwei Wege. Der einfachste Weg ist ein Cover-Up. Man lässt sich ein neues Tattoo stechen, dass das alte integriert. Das mag in einigen Fällen möglich sein, in anderen nicht. Es ist bestimmt nicht leicht, den Namen der Ex-Freundin in den Namen der amtierenden Freundin zu integrieren. Was also kann man tun? Richtig, man kann zum Laser greifen.


Entscheidet man sich für eine Laserentfernung, sollte man jedoch einiges beachten. Das Wichtigste sind das „wo“ und „wer“. In Deutschland ist weder das Tattoo-Stechen noch das Entfernen rechtlich geregelt. Dadurch kann sich jeder einen Laser kaufen und loslegen. Man sollte also ein wenig recherchieren, wem man sich da anvertraut.


Wie bei einem Tattoo-Studio kommt es auf die Hygiene an. Macht das Studio einen unsauberen Eindruck, sollte man von jeder Behandlung absehen. Ist ein hygienisches Studio gefunden, geht es um den richtigen Laser. Wird ein billiger Laser verwendet, reicht das meistens nicht, ein Tattoo komplett verschwinden zu lassen. Die Energie des Lasers ist nicht genug, die Farbpigmente ganz zu zerstören. Es bleibt also etwas zurück.


Hat man ein Studio mit einem guten Laser gefunden, geht es um den Anwender. Das Ansetzen des Lasers muss in einem gewissen Abstand von der Haut geschehen. Ist der Abstand falsch, kann es zur Narbenbildung oder einer Überpigmentierung kommen. Das Ansetzen erfolgt manuell. Hier kommt es also sehr auf das Fingerspitzengefühl und die Erfahrung des Operators an.



Hat man das richtige Studio mit dem richtigen Laser und dem richtigen Operator gefunden, sollte man mit einem Dermatologen sprechen. Idealerweise arbeitet das Studio mit einem zusammen. Dieser kann Empfehlungen geben. Nicht auf jeder Hautpartie kann bedenkenlos gelasert werden.


Wie bei dem Stechen des Tattoos muss man also auch beim Lasern aufpassen. Das Gesetz tut das nämlich nicht. Nur wenn man das richtige Studio mit dem richtigen Laser und dem richtigen Laserologen gefunden hat, kann man sich nach einer dermatologischen Beratung behandeln lassen.




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