Rage Yoga – nichts für langsame Gemüter


Viele schwören auf Yoga. Viele andere schwören Yoga ab. Der Grund ist meistens sehr einfach. Den einen liegt es, sich bei sanfter Musik zu entspannen und ihr inneres Zentrum zu finden. Die anderen sind so voll aufgestauten Emotionen, dass sie sich einfach nicht ruhig bewegen können. Die Emotionen müssen raus und das mit Wucht. Das geht jetzt auch mit Yoga, nämlich dem Rage Yoga.


Die Erfinderin des Rage Yoga ist Lindsay Istace. Sie erfand diese Form des Yoga aus einer Not heraus. Ihre langjährige Beziehung war gescheitert. Sie steckte voller Wut. Das normale Yoga jedoch war ihr zu langsam und zu emotionslos. Was sie brauchte, war etwas mit mehr Kraft. Daher erschuf sie einfach ihr eigenen Yoga.


Das Rage Yoga orientiert sich am Yoga, doch es tauscht eine Menge Elemente aus. Als erstes mussten die Mantras gehen. Sie wurden mit Flüchen ersetzt. Dann ging die Zen-Musik. Jetzt gibt es Heavy Metall.


Die Asanas stammen aus dem Vinyasa-Yoga. Dies ist an sich schon ein kraftvolles Yoga, für das man viel Energie mitbringen muss. Doch das war Lindsay nicht genug. Es werden Flüche geschrien. Der Mittelfinger wird gezeigt. Die Wut bricht sich Bahn.


Wer jetzt Gefallen an diesem Wut-Yoga gefunden hat, kann sich leider nicht in eine örtliche Klasse einschreiben. Die haben es bisher nicht geschafft, sich hierzulande zu etablieren. Vielleicht ist es auch den Teilnehmern zu persönlich, ihre Flüche in einer Gruppe hinauszuschreien. Es gibt aber dennoch eine Chance. Du kannst dich in Onlinekursen einschreiben. Viel Spaß dann mit deiner Wut.

#Gesundheit #Fitness #Yoga #RageYoga #WutYoga

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